Auto Dachboxen Vergleich 2017

Bei Autodachboxen handelt es sich um längliche, komplett geschlossene Transportbehälter aus in der Regel Kunststoff. Diese lassen sich auf dem Autodach montieren und eignen sich, um Kleidung und andere wichtige Dinge zu transportieren. Auf diese Weise kommt Ihr Gepäck vor äußeren Einflüssen geschützt am Urlaubsort an.

Der Handel bietet Autodachboxen oftmals in neutralen Farben wie Schwarz, Weiß, Silber oder Titan an. Bezüglich des Volumens gibt es Modelle ab 200 Liter bis nahezu 500 Liter Fassungsvermögen.

Dachboxen – die Kaufentscheidungs- und Sicherheitsmerkmale einer Dachbox

• Benutzerverhalten
• Fahrzeugmodell (Dachreling oder Fixpunkte vorhanden)
• Ausreichend Volumen des Dachträgers
• Die Maße des Dachträgers
• Qualität (die Dachbox lässt sich wind- und wasserdicht verschließen)
• Spanngurte und Antirutschmatten für ausreichend Sicherheit
• Bedienungsfreundlichkeit
• Aerodynamischer Schnitt
• Sicherheit(der Dachträger steht am Heck nicht über, blockiert nicht den Kofferraum)

Benutzerverhalten, Fahrzeugmodell, Volumen und Maße des Dachträgers

Welchen Dachträger Sie benötigen, hängt von Ihrem Benutzerverhalten und anderen Faktoren ab. Zuerst benötigen Sie Grundträger auf dem Dach. Welche sich montieren lassen, hängt vom Fahrzeugmodell ab, ob dieses Vorrichtungen wie eine Dachreling oder Fixpunkte aufweist. Nähere Informationen hierzu bietet das Bordbuch Ihres Fahrzeugs oder der Internetauftritt des Herstellers.

Wichtig vor dem Kauf ist es, zu wissen, welche Maße die Dachbox haben darf, um sich auf Ihr Fahrzeug oder Ihren Grundträger montieren zu lassen. Beachtenswert ist der Abstand der Relingträger. Weiterhin muss das Volumen des Transportbehälters ausreichen, um alles aufzunehmen, was Sie transportieren wollen.

Qualität, Sicherheit, Bedienungsfreundlichkeit, aerodynamischer Schnitt

Hinsichtlich der Qualität hält eine gute Dachbox allen widrigen Wetterverhältnissen stand. Das bedeutet, sie lässt sich wind- und wasserdicht verschließen. Für ausreichend Sicherheit sorgen am besten ausreichend Spanngurte und Antirutschmatten. Diese verhindern, dass die Dachbox bei stärkeren Brems- und Überholmanövern nicht verrutscht.

Die Dachbox überragt am besten nicht das Heck Ihres Fahrzeugs und blockiert nicht den Kofferraum. Idealerweise steht sie vorne nicht über, um optimale aerodynamische Eigenschaften zu entfalten. Ähnliches gilt für den Anschluss der Dachbox an den Verlauf der Windschutzscheibe, was sicheres und angenehmes Fahren gewährleistet.

Leichte Bedienbarkeit ist ein weiteres Kaufentscheidungsmerkmal. Eine Dachbox, die sich schwer öffnen lässt, ist in der Lage, Ihnen den ersten Urlaubstag zu verderben. Des Weiteren ist ein aerodynamischer Schnitt der Dachbox wichtig. Ansonsten verbraucht Ihr Fahrzeug wesentlich mehr Benzin als ohne Dachbox und es entstehen starke Geräusche während der Fahrt wegen der hohen Windangriffsfläche.

Die Vor- und Nachteile von Dachboxen:

• Viel Stauraum für Gepäck
• Auslagerung des Gepäcks bedeutet mehr Platz für Mitreisende
• Gepäck und Sportgeräte wie Skier bleiben geschützt
• Kosten fallen für Grundträger und Dachbox an (Nachteil)
• Empfohlene Höchstgeschwindigkeit 130 Kilometer in der Stunde (Nachteil)
• Hoher Treibstoffverbrauch (Nachteil)

Was lässt sich in Dachboxen transportieren und wie schwer darf die Ladung sein?

Die Art der Transportgüter hängt von der Länge und dem Volumen des Dachträgers ab. Große Dachboxen sind in der Lage, zusammenklappbare Kinderwagen, Skier und andere Sportgeräte zu transportieren.

Die Maximallast des Dachträgers steht in direktem Zusammenhang mit dem Fahrzeugmodell und dem Gewicht des Grundträgers. Das bedeutet, das Gewicht des Grundträgers addiert mit dem Gewicht der Dachbox und dem der Ladung darf nicht höher sein als die im Handbuch Ihres Fahrzeugs angegebene Maximallast.

Wie lässt sich eine Dachbox am besten beladen?

Optimal ist die gleichmäßige Beladung der Box. Die Hälfte des Gewichts liegt am besten im mittleren Teil der Box. Das bedeutet, zwischen den Querrohren des Trägers. Jeweils vor und hinter dem mittleren Teil liegt ein Viertel des gesamten Ladegewichts. Wichtig ist, zur Sicherung der Ladung die vorhandenen Ösen und Gurte zu verwenden. Auf diese Weise verrutscht das Gepäck nicht.

Im vorderen Teil liegen am besten keine Dinge, die empfindlich gegen Feuchtigkeit sind. Der Grund ist, dass Feuchtigkeit während der Fahrt eher von vorne als von hinten in den Dachträger eindringt. Als Alternative bietet sich an: Gegen Feuchtigkeit empfindliche Packgüter in eine Plastiktüte einpacken.

Viele Dachboxen weisen am Boden kleine Öffnungen aus, die es dem Fahrtwind ermöglichen, eingedrungenes Wasser abzusaugen. Diese Öffnungen am besten nicht verdecken.

Nach dem Verstauen des Gepäcks schließen Sie den Dachträger. Dabei achten Sie darauf, dass alle Schließteile einrasten. Weder Gewalt noch die Benutzung eines Spanngurtes, um den Dachträger geschlossen zu halten, sind eine gute Lösung.

Wie viel kostet eine Dachbox?

Der Preis spielt bei der Auswahl einer Dachbox eine nebensächliche Rolle und ist abhängig von mehreren Faktoren wie Größe der Dachbox. Solide Dachboxen bietet der Markt ab 150 Euro. Wer das Augenmerk auf Aerodynamik, Sicherheit und Ausstattung legt, muss mit Anschaffungskosten zwischen 1000 und 2000 Euro rechnen.

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